Learnlab: Unser pädagogischer Ansatz

Planung für Deep Learning

Aktivierung

Zweck:

Motivation und Lust am Lernen für die weitere Arbeit schaffen.

Frage:

“Woran denkst du, wenn Du [Thema] hörst?”

Aktivitäten:

  • Die Lehrperson unterstützt die Lernenden dabei, ihr Vorwissen (und ihre falschen Vorstellungen) über das Thema zu teilen.
  • Die Lernenden knüpfen geistige Verbindungen und tauschen Gedanken, Ideen und Erfahrungen aus.
  • Colab ist nützlich, um die Schwelle zur Teilnahme zu senken und die Motivation zu erhöhen.
  • Gemeinsame Mindmaps können interessant sein, um zu sehen, was die Klasse über das Thema weiß.

Gewünschte Reaktion:

“Das war spannend. Ich will mehr lernen!”

Erkundung

Ziel:

Entwicklung der Fähigkeit, sich zu engagieren, damit die Lernenden fundierte Entscheidungen treffen können.

Frage:

“Welche Teile des Themas sind Deiner Meinung nach am interessantesten? Lasst uns das gemeinsam erkunden.”

Aktivitäten:

  • Die Lernenden lernen das Thema auf der Grundlage ihrer Identität, Interessen und Vorurteile kennen
  • Die Lehrperson hilft den Lernenden, sich einen Überblick zu verschaffen, neue Aspekte des Themas zu entdecken und Zusammenhänge zu erkennen
  • Verwendung von vorgefertigten Ressourcen aus der Bibliothek oder eigenen Ressourcen, die mit den Schüler:innen/Student:innen/Mitarbeiter:innen geteilt werden.

Gewünschte Reaktion:

“Jetzt habe ich einen Überblick über das Thema und weiß, woran ich als nächstes arbeiten möchte!”

Eintauchen

Zweck:

Mehr über bestimmte Teile des Themas erfahren, Vorbereitung auf die Konkretisierungsphase.

Frage:

“Wie werden wir mehr über dieses Thema erfahren?”

Aktivitäten:

  • Die Lernendenlernen mehr über die Teile des Themas, die sie interessieren.
  • Die Lehrerin, der Dozent, die Ausbilderin macht die Lernenden mit verschiedenen Studientechniken und Quellenkritik vertraut.
  • Erleichterung durch Ressourcendatenbanken, z. B. in Idealab, oder allgemeine Anleitung zur Suche nach analogen und digitalen Quellen.

Gewünschte Reaktion:

“Jetzt weiß ich genug, um etwas Konkretes zu erstellen, bei dem ich mein Fachwissen zeigen kann!”

Konkretisierung

Ziel:

Den Schüler & Schülerinnen, Studentinnen & Studenten, Mitarbeitern & Mitarbeiterinnen die Möglichkeit geben, ihre eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Frage:

“Was kannst Du machen oder tun, um zu zeigen, was Du bereits gelernt hast?”

Aktivitäten:

  • Die Lernenden arbeiten an der Produktion und/oder an praktischen Übungen
  • Formative Beurteilung zur Weiterentwicklung von Produkten und Fähigkeiten
  • Erstellen analoger Produkte, die durch Bilder, Texte, Audio und Video digitalisiert werden
  • Interaktive Präsentationen, multimodale Bücher, Mind Maps, Podcasts oder Videos.

Gewünschte Reaktion:

“Jetzt bin ich stolz auf das, was ich erarbeitet habe, und ich bin bereit, es vorzuführen!”

Reflexion

Ziel:

Lernen aus dem Prozess durch Reflexion.

Fragen:

“Was hast Du getan, was hast Du Dir dabei gedacht und was hast Du aus dem Prozess gelernt?”

Aktivitäten:

  • Die Lernenden präsentieren und diskutieren den Prozess der Produktentwicklung
  • Inspirieren und lernen voneinander durch aktive Teilnahme
  • Reflexion des Lernprozesses als Grundlage für den nächsten Lernzyklus
  • Einsatz von Präsentationen für Audio- und Videoprotokolle und Aktualisierung der Mindmap vom Beginn des Zeitraums.

Gewünschte Reaktion:

“Ich habe viel gelernt und weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen kann.”